Bisher konntest du in deinem KI-Chat alles Mögliche erledigen – außer wirklich Briefkasten-relevant werden. Genau das ändert dieser Server. Du sagst, an wen die Karte gehen soll und was draufstehen soll – wir drucken, frankieren mit echter Briefmarke und geben sie zur Post.
Der Server stellt die wichtigsten Aktionen der EchtPost-API v2 als MCP-Tools bereit. Dein Agent kann damit zum Beispiel:
| Tool | Was passiert, wenn dein Agent es aufruft |
|---|---|
create_card | Eine neue Postkarte anlegen – Empfänger, Motiv, Text, optionales Versanddatum. |
create_card_from_template | Eine Karte aus einer im Konto gepflegten Vorlage erstellen – Marketing pflegt das Layout, der Agent triggert nur. |
cancel_card | Eine angelegte Karte stornieren, solange sie noch nicht im Druck ist. |
preview_fit | Vorab prüfen, ob der Text auf die Karte passt – bevor du sie tatsächlich erstellst. |
list_motives / get_motive | Motive aus deinem Konto auflisten und einzelne mit Preview-URL abrufen. |
list_templates / get_template | Vorlagen abrufen – praktisch für wiederkehrende Versände. |
create_contact / update_contact / list_contacts | Adressbuch füllen, aktualisieren oder durchsuchen. |
list_groups / update_group | Empfänger-Gruppen verwalten – für Bulk-Versand. |
list_credits | Aktuelles Guthaben + Verbrauch abfragen, ohne sich ins Konto einzuloggen. |
Vollständige Tool-Liste mit allen Parametern steht in der API-Doku (Englisch). Was die API kann, kann auch der MCP-Server – wir bauen keine Funktionen separat ein, sondern legen den Wrapper drumherum.
Vier kurze Beispiele, wie der Tag mit dem MCP-Server in deinem KI-Tool aussehen kann:
Dein Agent zieht Annas Adresse aus deinem Adressbuch (list_contacts), wählt das Motiv (list_motives → get_motive), schreibt einen passenden Text und legt die Karte an (create_card). Du bekommst eine Vorschau zur Freigabe, danach geht sie raus.
Hier brauchst du weder einen Kontakt im Adressbuch noch ein vorab gewähltes Motiv. Der Agent übergibt die komplette Anschrift direkt an create_card, sucht über list_motives ein passendes Geburtstagsmotiv aus deinem Sortiment und formuliert den Glückwunsch. Empfänger, Motiv, Text – alles in einem Rutsch.
Der Agent fragt dein CRM (anderer MCP-Server, gleicher Workflow), zieht die Liste, schreibt für jeden Kontakt einen kurzen personalisierten Text und schickt das Paket über create_card raus. Eine echte Karte pro Trial-Account, ohne dass du eine Tabelle anfasst.
Der Agent baut eine Test-Karte und schickt sie an dich. Du bekommst sie ein paar Tage später im Briefkasten und kannst Format und Druck prüfen, bevor 500 Karten an deine Kunden gehen.
list_credits antwortet in Sekunden. Praktisch, wenn du gerade keine Lust hast, dich im Konto einzuloggen, nur um auf eine Zahl zu schauen.
Egal, welches KI-Tool du nutzt – du brauchst eigentlich nur zwei Dinge: einen Namen (frei wählbar) und unsere Server-URL. Den Rest erledigt der Server.
| Feld | Wert |
|---|---|
| Server-Name (frei wählbar) | EchtPost |
| Server-URL | https://mcp.echtpost.de |
| Transport | Remote MCP über Streamable HTTP (falls dein Tool danach fragt – sonst automatisch) |
| Authentifizierung in Claude Desktop & Claude Code | OAuth – beim ersten Tool-Aufruf öffnet sich automatisch unser EchtPost-Login. Bestätigen, fertig. |
| Authentifizierung in Mistral Le Chat | API-Key aus deinen EchtPost-Einstellungen (OAuth ist in Le Chat aktuell nicht freigeschaltet). |
| Authentifizierung in ChatGPT (Custom Connector) | OAuth – funktioniert, sobald in ChatGPT der Entwicklermodus unter Einstellungen → Apps aktiviert ist. OAuth-Flow läuft danach analog zu Claude. |
| Authentifizierung in eigenem Agent / Framework | OAuth oder API-Key – je nachdem, was dein Setup besser kann. |
Beide Auth-Wege gehen gegen denselben Account und dieselben Tools – die Funktionalität ist identisch, nur der Weg zur Anmeldung unterscheidet sich.
Wer schon einmal einen MCP-Server in seinem KI-Tool angebunden hat, ist hier in drei Minuten durch. Wer noch nie – die Schritte unten sind alles, was du brauchst.
EchtPost. URL: https://mcp.echtpost.de. Hinzufügen.Gleicher Weg wie in Claude Desktop: MCP-Server mit Name EchtPost und URL https://mcp.echtpost.de anlegen, beim ersten Aufruf läuft der OAuth-Flow im Browser.
Im Le-Chat-Connector-UI einen neuen Benutzerdefinierten MCP-Connector anlegen:
https://mcp.echtpost.deAuthorization · Header-Typ: BearerOAuth ist in Le Chat aktuell ausgegraut – sobald Mistral OAuth freischaltet, läuft der gleiche Flow wie in Claude.
Wichtig zuerst: ChatGPT erlaubt eigene MCP-Connectors nur, wenn der Entwicklermodus aktiviert ist – unser Server steht nicht im offiziellen ChatGPT-Verzeichnis, gilt deshalb als „nicht verifiziert“. In ChatGPT → Einstellungen → Apps den Toggle Entwicklermodus einschalten. ChatGPT zeigt einen Hinweis auf erhöhtes Risiko – das ist der Standard-Warntext für jeden Drittanbieter-Connector.
Danach Connector hinzufügen: Name EchtPost, URL https://mcp.echtpost.de. ChatGPT öffnet beim ersten Tool-Aufruf unseren OAuth-Login, du bestätigst – fertig. Der Connector taucht in deinen Apps mit einem dezenten DEV-Badge auf; das ist nur die Folge des Entwicklermodus, an der Funktion ändert es nichts.
Der Server spricht den offiziellen MCP-Standard. Wenn dein Framework (LangChain, Mastra, AutoGen, eigener Code) OAuth gegen einen MCP-Server kann, brauchst du nur unsere URL. Wenn nicht, nutz den API-Token aus deinen EchtPost-Einstellungen als Authorization: Bearer …-Header. Beide Wege gehen gegen denselben Account.
Wenn dein Stack aus regulatorischen oder strategischen Gründen in Europa bleiben soll, geht das hier ohne Workarounds. Die ganze Kette – von der KI bis in den Briefkasten – kann komplett europäisch sein:
Französischer LLM-Anbieter, als gleichberechtigter Client gelistet. Du fragst Le Chat statt Claude oder ChatGPT, der Rest läuft identisch.
In Deutschland gehostet – keine US-Tochter, keine Datenverarbeitung über den Atlantik.
Bei einem deutschen Druckpartner. Physische Produktion in Deutschland, keine Offshore-Verarbeitung von Adressdaten.
Deutsche Post – echte Briefmarke, Zustellung im normalen Netz.
Wir sagen das nicht, weil „EU-Souveränität“ gerade auf jedem Slide steht. Wir sagen es, weil wir wissen, dass das für einen Teil unserer Kunden – Versicherungen, Verwaltungen, regulierte Mittelständler – kein Marketing-Bullet ist, sondern eine Voraussetzung. Wer das nicht braucht, nutzt selbstverständlich weiter Claude oder ChatGPT – der Server unterscheidet nicht, welches Tool fragt.
Rabatt bei monatlich mindestens 10 Postkarten: Gutschrift über 0,50 Euro für jede verschickte Postkarte.
Eine Postkarte an viele Empfänger gleichzeitig. Je mehr Karten, desto günstiger der Stückpreis. Alle Mailing-Rabatte einsehen
Alle Preise sind inklusive einer echten, aufgeklebten Briefmarke.
Wenn dir KI-Tools zu viel Zauberkasten sind: dieselben Funktionen direkt per REST – für eigenen Code, n8n, Zapier oder Make.
Wer den Klassiker ohne KI-Agent verschicken will: terminierter Versand aus EchtPost selbst – ohne Stack, ohne Setup.
Use Cases, in denen sich der MCP-Aufwand richtig lohnt – von Reaktivierung bis Onboarding.
Nein. Wenn du Claude Desktop, Claude Code oder Le Chat schon nutzt, weißt du, wie ein MCP-Server eingerichtet wird – Name eingeben, unsere URL eintragen, einmal anmelden (OAuth oder API-Key). Fertig. Wenn du noch nie einen MCP-Server angebunden hast: Die Schritte oben sind alles, was du brauchst, und sie unterscheiden sich nicht von anderen Servern (Stripe, GitHub, Linear). Kein Code, keine Doku-Wälzerei.
Beides ist im Server eingebaut, welcher Weg verfügbar ist, hängt vom KI-Tool ab: Claude Desktop und Claude Code laufen über OAuth – das KI-Tool schickt dich einmal durch unseren Login, das Token wird vom Tool selbst verwaltet. Mistral Le Chat verlangt heute einen API-Key aus deinen EchtPost-Einstellungen (OAuth ist in Le Chat noch nicht freigeschaltet). ChatGPT läuft ebenfalls über OAuth – dafür muss in ChatGPT einmalig der Entwicklermodus unter Einstellungen → Apps aktiviert werden. Eigene Agents / Frameworks können beides – nimm, was dein Setup besser kann. Beide Wege gehen gegen denselben Account und dieselben Tools.
Die API ist das Backend – ein direkter REST-Zugang für eigenen Code oder Workflow-Tools wie n8n, Zapier und Make. Der MCP-Server sitzt darüber und macht dieselben Funktionen für KI-Tools wie Claude und Mistral Le Chat verfügbar. Du brauchst nicht beides – du wählst den Weg, der zu deinem Setup passt. Account und Abrechnung sind dieselben.
Ja – seit kurzem auch in ChatGPT. Einziger Unterschied zu Claude: Du musst in ChatGPT einmalig den Entwicklermodus aktivieren (Einstellungen → Apps → Toggle Entwicklermodus). Das ist eine ChatGPT-seitige Voraussetzung für jeden Connector, der nicht in deren offiziellem Verzeichnis steht – nicht spezifisch für uns. Danach Connector mit URL https://mcp.echtpost.de anlegen, OAuth-Flow läuft wie in Claude. Für jedes andere Tool, das den offiziellen MCP-Standard spricht (LangChain, Mastra, AutoGen, eigener Agent), reichen URL und Auth – alles aus der Setup-Tabelle weiter oben.
Der MCP-Server läuft bei uns, nicht beim KI-Anbieter. Die Authentifizierung läuft direkt zwischen dir und uns – entweder per OAuth (das KI-Tool bekommt ein Token, das du jederzeit in deinem EchtPost-Konto widerrufen kannst) oder per API-Key, den du selbst rotieren kannst. Deine EchtPost-Login-Daten sieht das KI-Tool nie. Dein Agent (Claude, Mistral Le Chat, ChatGPT) sieht nur die Antworten, die wir zurückgeben – Empfängerlisten, Vorschau-URLs, Status. Trotzdem: KI-Tools können Fehler machen – in den ersten Wochen lohnt es sich, die Vorschau-Antwort des Agents vor dem Auslösen einmal zu prüfen.
Ja. Mistral Le Chat (Frankreich) ist als gleichberechtigter Client gelistet, der MCP-Server selbst läuft bei uns in Deutschland, gedruckt wird bei einem deutschen Druckpartner, versendet mit der Deutschen Post. Wenn du US-Anbieter aus deinem Workflow rausnehmen willst, ist das hier ohne Funktions-Abstriche möglich.
In den MCP-Verzeichnissen findest du ein paar Postkarten-Server – manche sind rein digital, manche eher experimentelle API-Wrapper. Unser Server ist auf physischen Versand in Deutschland ausgelegt: echte Karte, echte Briefmarke, Deutsche Post. Und er kommt vom Anbieter, der die Karten am Ende auch wirklich druckt.
Werktäglich produzieren wir die Karten und übergeben sie am Folgetag an die Post. Innerhalb Deutschlands rechnest du danach mit den üblichen 1–3 Werktagen – mehr versprechen können wir nicht, weil ab Versand die Post übernimmt.
Stand heute nicht, und wir basteln auch keinen Pseudo-Sandbox-Modus zusammen, der am Ende doch nicht das echte Verhalten zeigt. Was du stattdessen tun kannst: deine eigene Adresse als Empfänger eintragen und eine Karte an dich selbst schicken. Solange sie nicht im Druck ist, kannst du sie jederzeit per API, MCP oder direkt im Konto abbrechen. Erst wenn die Karte tatsächlich rausgeht, kostet sie dich den normalen Stückpreis – und liegt dafür im eigenen Briefkasten.
Die Server-Antwort enthält eine Vorschau (Motiv + finaler Text), an der du oder dein Agent gegenchecken könnt, bevor die Karte tatsächlich in Druck geht. Falls doch etwas durchrutscht: Solange die Karte noch nicht im Druck ist, kannst du sie über cancel_card stornieren – aus dem Agent heraus oder direkt im EchtPost-Konto.
Account anlegen, mit Claude verbinden (OAuth) oder Mistral-API-Key kopieren – du bist in drei Minuten durch. Die erste Test-Karte schickst du am besten an dich selbst.