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Oh, wie sind die schön: Postkarten von Melissa Harms bei EchtPost

6 Minuten Lesezeit

Oh, wie sind die schön: Postkarten von Melissa Harms bei EchtPost

Melissa Harms hat als eine Studentin beim Postkarten-Workshop von Ricarda Löser an der Universität Weimar teilgenommen. Was eine Tasse Kaffee mit Inspiration zu tun hat und warum ein Sauerteig kreativ ist, das verrät Melissa im Bloginterview!

Euch kann ich es ja sagen: Die Postkartenmotive von Melissa Harms gehören im EchtPost-Sortiment aktuell zu meinen absoluten Lieblingsmotiven! Ob es an den coolen Motivationssprüchen liegt („Auch ein Wolkenkratzer hat einmal als Keller angefangen“) oder an der typografischen Umsetzung – ich bin jedenfalls total begeistert!

Melissa, bitte stell dich vor! 

Moin, Moin, wie wir im Norden zu sagen pflegen, ich bin Melissa. Vor 24 Jahren wurde ich in der zauberhaften Hansestadt Lübeck geboren. Nach dem Abitur und einem freiwilligen ökologischen Jahr verschlug es mich in die geschichtsträchtige Kleinstadt Weimar im Herzen Thüringens, um dort zu studieren und meine neue Wahlheimat lieben zu lernen. 
Im September 2015 schloss ich mein Bachelorstudium der Medienkunst/Mediengestaltung an der Bauhaus Universität Weimar erfolgreich ab. Um meine gestalterischen Fähigkeiten zu erweitern, begann ich im Oktober 2015 mein Masterstudium. Weil ich festgestellt habe, dass sich meine Interessen und Schwerpunkte mit der Zeit ein wenig verschoben haben, mache ich meinen Master nun im Fach Visuelle Kommunikation. Seit 2014 bin ich als Freelancer in den Bereichen Illustration, Animation und Grafik tätig. 

Was möchtest du nach deinem Studium machen?

Das ist eine gute Frage, die ich immer wieder gestellt bekomme. So ganz festlegen kann ich mich da allerdings nicht. Das einzige, was ich zum jetzigen Zeitpunkt absehen kann, ist, dass es in Richtung Grafikdesign, Illustration und Animation gehen wird. Ob angestellt oder selbstständig, weiß ich noch nicht. Ich glaube, ich möchte beides einmal durchleben.
Ein kleiner Traum von mir ist es aber schon seit Jahren ein kleines Café in Kombination mit einer Galerie für Illustrationskunst zu eröffnen. 

Warum hast du beim Postkarten-Workshop von Ricarda Löser mitgemacht?

Weil ich schon lange eigene Postkarten in die Öffentlichkeit bringen wollte. Bis zum Workshop fehlte mir jedoch der Antrieb. Das Thema „Motivation“ im Workshop kam da also wie gerufen.

Was hat dir an dem Workshop gefallen?

Die Vielfalt der Postkarten, die am Ende entstanden sind und die intensive Bearbeitung der Aufgabe. Insgesamt haben wir uns nur dreimal in der Gruppe getroffen. Im ersten Plenum sollten erste Ideen entwickelt werden, im zweiten Plenum haben wir schon die ersten gedruckten Entwürfe diskutiert und beim dritten Plenum sollten die Entwürfe final sein. Diese kurze Bearbeitungszeit schafft nicht nur einen angenehmen Druck, mit den Entwürfen fertig werden zu müssen, sondern setzt auch voraus, dass man (oder frau) nicht allzu kritisch mit den Einfällen sein darf. Es wird also erstmal an allem gebastelt, was einem einfällt, bis dann die „richtigen“ Ideen ausgewählt werden können. 

Wie hast du die Ideen für deine Motive entwickelt?

Ideen kommen mir tatsächlich am ehesten, wenn ich früh aufstehen muss und meinen ersten Kaffee trinke. Meist sitze ich noch etwas benommen auf der Couch bis plötzlich eine Idee in meinen Kopf schießt. Dann heißt es schnell Stift und Papier zur Hand und notieren/skizzieren was das Zeug hält, bevor der Gedanke wieder verfliegt. Danach bin ich dann hellwach und gut gelaunt, weil der Tag mit einer Inspiration begonnen hat. So war es auch bei den Motiven für die Postkarten.

Wie genau bist du bei der Gestaltung der Motive vorgegangen? 

Zunächst habe ich überlegt, welchen Inhalt der Text auf den Karten haben soll. Ausgehend von dem Text habe ich versucht eine visuelle Stimmung zu schaffen. 
Bei den (neuen) Definitionen von Faulheit, Prokrastination und Motivation war schnell klar, dass der Duden-Look angebracht ist. 
Das Motiv „Hätte. Könnte. Würde. MACHEN“ ist ein Satz, den ich relativ häufig im Alltag gebrauche. Viel zu oft werden in geselligen Runden gute Ideen diskutiert – allerdings nur im Konjunktiv. „Wir hätten eigentlich...“, „Du könntest doch mal...“, „Man sollte vielleicht...“ Am nächsten Tag ist dann alles wieder vergessen. Viel zu schade, wie ich finde. „Einfach mal machen“ ist die Devise – man kann schließlich oftmals nur gewinnen. Dieses Gefühl habe ich versucht mittels Schriftgrößen und Farbigkeit zu verdeutlichen.

Typografie spielt eine entscheidende Rolle bei deinen Motiven. Hast du eine Vorliebe für Typografie?

Ja, eine kleine Vorliebe zur Typografie habe ich in der vergangenen Zeit entwickelt. Ich traue mich mittlerweile ein wenig damit zu experimentieren. Rein gestalterisch gesehen gibt es aber viele Regeln, die ich erst noch lernen muss, um sie dann ganz explizit und begründet brechen zu können. Aber das ist ja in vielen Bereichen der Kunst so :)

Welches deiner Motive gefällt dir am besten und warum?

Das Wolkenkratzer-Motiv. Der Übergang zwischen Illustration und Schrift ist hier so fließend. Außerdem ist es bei dieser Karte wichtig, dass man sie tatsächlich in der Hand hält, da sie aus zwei verschiedenen Winkeln betrachten werden kann. Zu guter Letzt gefällt mir auch der Spruch am besten, da dieser einen Motivationsschub mit sich bringt, finde ich.

Wie findest du Postkarten und verschickst du selbst welche?

Ich finde Postkarten grandios. Als ich angefangen habe in Weimar zu studieren, begann ich auch eine Postkartensammlung anzulegen. Mittlerweile hat sich da eine ganze Menge angesammelt. Dadurch habe ich für jeden Anlass sofort eine passende Karte in meiner Schublade. Und was nicht passt, wird passend gemacht, indem ich noch etwas ergänze oder doch eine ganz neue Postkarte daraus gestalte. Zu Geburtstagen verschicke ich in den meisten Fällen selbstgemachte Postkarten, da diese dann ganz genau auf das Geburtstagskind abgestimmt sind.
Ich habe schlicht und einfach großen Spaß daran, meinen Mitmenschen durch das Verschicken von Postkarten ein Lächeln auf's Gesicht zu zaubern.

Bist du unabhängig vom Studium auch in deiner Freizeit kreativ? 

Kreativität lässt sich nur schwer abschalten. Daher bin ich gerne auch in meiner Freizeit stets am Werkeln. Zurzeit beschäftige ich mich mit der Kunst des Backens. Ganz egal, ob süß oder herzhaft, irgendetwas ist immer im Backofen. Mein neuestes Experiment ist selbstgemachtes Sauerteigbrot. Sauerteig braucht viel Zeit und Aufmerksamkeit, aber die schmeckt man dann auch :) Daher kommt auch der Traum von dem eigenen Café...


Den Sauerteig findet man auf Melissas Website zwar nicht, aber wer einen Eindruck davon bekommen möchte, was Melissa außer Postkarten sonst noch so gestaltet, dem sei ein Besuch auf ihrer Website empfohlen! Liebe Melissa, vielen Dank für das Interview und wir drücken die Daumen, dass du deinen Traum vom eigenen Café eines Tages verwirklichen wirst! Und bis dahin hoffen wir auf viele weitere Postkartenmotive von dir :-)


von Anne Buch über Motive

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