Wortspiel-Raffinesse: Motive von Stephanie Stielow

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Wortspiel-Raffinesse: Motive von Stephanie Stielow

„lauf lauf lauf“ steht immer wieder auf dem rein schwarz weiß gestalteten Motiv von Stephanie Stielow und erst beim dritten Hingucken habe ich entdeckt, dass sich zwischen all den „lauf“s ein „hinfallen“ versteckt hat. Genau so eine Wortspiel-Raffinesse hatte sich Dozentin Ricarda Löser im Postkartenworkshop der Uni Weimar von ihren Studenten gewünscht. Stephanie Stielow spielt auch auf ihren anderen Motiven mit dem Unerwarteten, und kreiert bewusst Kartenmotive, die es sonst so nicht zu kaufen gibt.

Werbung und Kunst haben es der 27-jährigen Brandenburgerin angetan. Nach einem Webdesign-Kurs in Liverpool entschied sich Stephanie für eine Ausbildung als gestaltungstechnische Assistentin im Bereich Medien und Kommunikation. Zwei Jahre Ausbildung waren ihr nicht genug, daher studiert sie inzwischen visuelle Kommunikation an der Universität Weimar. In diesem Rahmen gestaltete Stephanie Stielow Postkartenmotive für EchtPost.  

Und was kommt nach dem Studium, Stephanie?

Eine gute Frage, denn dieses Thema ereilt mich bald. Momentan absolviere ich ein Praktikum in Dresden, um mich weiter auszuprobieren. Werbung im sozialen Bereich wäre toll, aber ich werde bestimmt auch in einer Agentur mit einem breiteren Branchenspektrum glücklich.

Warum hast du beim Postkarten-Workshop von Ricarda Löser mitgemacht?

Ich bekomme viele Postkarten von Freunden und dekoriere damit meine Wohnzimmerwand. Manchmal kaufe ich mir auch Postkarten, die besonders schön gestaltet oder provokativ aufgemacht sind. Ich habe eine kleine Sammlung mit verschiedensten Motiven, die ich hin und wieder an Freunde oder Familie schicke. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, gestalte ich gerne auch eigene Motive. Als ich zu Semesterbeginn von diesem Workshop las, wusste ich, dass ich unbedingt dabei sein will, zumal wir mit einem wirklichen Auftragsgeber zusammenarbeiten würden! 

Was hat dir an dem Workshop gefallen? 

Die Atmosphäre in dem Kurs war super! Wir waren ein gutes Team, denn es gab viel produktive Zusammenarbeit und hilfreiches Feedback. Wie wir die Karten gestalten wollten, war uns überlassen, denn es hieß: erst mal machen, machen und machen. Dann die Ergebnisse sichten und daran weiterarbeiten.

Wie hast du die Ideen für deine Motive entwickelt?

Am Anfang haben wir verschiedene Methoden zur Ideenfindung durchprobiert und in kleinen Gruppen über die einigen Ideen gesprochen. Daraus sind dann wieder neue Ideen und Motive entstanden. Allgemein denke ich immer gern etwas anders. Ich sehe nicht das Typische. Zum Beispiel möchte ich gerne auch Karten mit ungewöhnlichen Motiven kaufen, die man nicht so oft sieht.  

Wie genau bist du bei der Gestaltung der Motive vorgegangen? 

Die Ideen und Gedanken notiere ich mir grob und zeichne erste Entwürfe und manchmal zeichne ich direkt etwas detaillierter nach, scanne die entstandenen Ideen ein und bearbeite sie direkt am PC nach und dabei entstehen auch kleine experimentelle Veränderungen. Die Ying und Yang Universalkarte ist eine davon: Sie ist nur rein zufällig in den zwei Farben entstanden, vorher war es nur eine Karte. Generell beziehe ich gern alle Gestaltungsmöglichkeiten ein, die zum Thema des Motivs passen. 

Deine Motive sind sehr unterschiedlich, aber Typografie spielt bei allen eine entscheidende Rolle. Hast du eine Vorliebe für Typografie?

Ich habe sehr großen Respekt vor dem Bereich Typografie! Viele sehen nicht die harte Arbeit, die hinter der Gestaltung und Anwendung einer Schrift steckt. Vor zwei Semestern hatte ich das Glück, an einem Kurs teilzunehmen, in dessen Rahmen ich eine eigne Schrift entwickelt und digitalisiert habe. Nun schreibe und gestalte ich auch meine Bachelor Arbeit über das Thema Typografie, trotzdem würde ich mich nicht als Typografie Nerd bezeichnen.

Welches deiner Motive gefällt dir am besten und warum?

Ich mag meine Verlobungs-Karte am Liebsten. Die Schrift ist cool und ich muss immer schmunzeln, wenn ich an Louis de Funés Zitat denke: „Nein! Doch! OOOHHH!“ Mit der Karte will ich den immer gleichen Sprüchen und Motiven zum Anlass der Verlobung entgegenwirken.

Unabhängig vom Studium: Bist du auch in deiner Freizeit kreativ?

Ich persönlich denke, wenn man im Bereich Gestaltung und Design arbeitet, spiegelt es sich auch in der Freizeit wieder. Ich gestalte dieses Jahr für eine sehr gute Freundin einige Postkarten und andere kleine Dinge anlässlich ihrer Hochzeit. Zu den Feiertagen oder Geburtstagen ist meistens etwas Selbstgemachtes dabei. Auch Tattoo-Entwürfe für eine Freundin stehen noch auf meiner To-Do Liste. Das alles werde ich wieder nach meinem Praktikum in Angriff nehmen, wo ich momentan auch Postkarten entwerfen darf.

Vielen Dank für das Interview, liebe Stephanie, ich freue mich sehr, dass du zwischen Studium und Praktikumsstress bereits neue Motive für EchtPost gestaltet hast! Noch mehr von Stephanie findet ihr übrigens hier: https://dasauge.de/-stephanie-... Schaut doch mal vorbei!


von Anne Buch über Motive

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