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Studenten der Uni Weimar gestalten Postkartenmotive für EchtPost

4 Minuten Lesezeit

Da rauchten die Köpfe: 22 StudentInnen der Bauhaus Universität Weimar haben am Freitag an der Auftaktveranstaltung eines Workshops teilgenommen, in dessen Rahmen neue Postkartenmotive für EchtPost gestaltet werden. Spaß an Sprachspielen und typografischen Raffinessen hatte Leiterin Ricarda Löser für die Teilnahme am Workshop voraus gesetzt, der im Fachbereich Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität stattfindet. Damit steht nach der Kooperation mit der Hochschule der Bildenden Künste Essen Anfang des Jahres nun bereits das zweite Studentenprojekt in den Startlöchern. Wir sind sehr gespannt, welche Motive die Studierenden gestalten werden und haben nach der Auftaktveranstaltung des Workshops schon einmal bei Ricarda Löser nachgefragt.

Ricarda, du arbeitest als Künstlerische Mitarbeiterin im Fachbereich Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität Weimar. Wie bist du dahin gekommen und worin genau besteht deine Tätigkeit?
Ich habe mich vor zehn Jahren auf diese Stelle beworben. Ich hatte gerade mein Diplom an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig absolviert und suchte nach einer Möglichkeit, das daran anschließende Meisterschüler-Studium zu finanzieren. Das hat zum Glück wunderbar gepasst, denn meine Stelle beinhaltet, dass ich mich neben der Lehre auch weiterqualifiziere. Zurzeit promoviere ich im Ph.-D.-Studiengang Kunst und Design. Ich unterrichte im Bereich "Bild-Text-Konzeption" Studierende im Bachelor- und Master-Studiengang "Visuelle Kommunikation". Mein Schwerpunkt liegt hier in der Buchgestaltung und dem Einsatz von Typografie – im Buch, auf dem Plakat usw. Mich interessieren dabei besonders der Umgang mit Sprache und ihr bildhafter Ausdruck in den verschiedenen Medien.

Du bist neben deiner Tätigkeit an der Uni Weimar auch selbständig als Grafik-Designerin und Buchgestalterin tätig. Für wen arbeitest du und was gestaltest du in diesem Rahmen?
Das sind sehr unterschiedliche Aufgaben. Gemeinsam mit meinem Partner habe ich z.B. die Chronik zum 150-jährigen Bestehen der Weimarer Universität gestaltet, oder, mein jüngster Auftrag, ein Buchcover für den Wallstein-Verlag.

Hat das Medium Postkarte in deiner bisherigen Laufbahn eine Rolle für dich gespielt?
Ich habe schon öfter Postkarten gestaltet und in kleiner Auflage produziert, allerdings eher als "Visitenkarte" für meine eigene Arbeit.

Spielt das Medium Postkarte für deine Studenten im Rahmen des Studiums eine Rolle?
Im Rahmen des Studiums eher nicht, aber die Studierenden, die am Freitag in dem Workshop waren, haben eine große Affinität und eine persönliche Motivation, Postkarten zu verschicken.

Was ist für dich an der Kooperation mit EchtPost interessant?
Mir gefällt, dass wir zunächst uneingeschränkt kreativ werden können. Dass die Arbeit und die Ideen der Studierenden danach eventuell zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit EchtPost führen können, ist für die Studierenden eine tolle Gelegenheit, dennoch angewandt für einen Auftraggeber zu denken und zu arbeiten. Es hält sich also sehr gut die Waage zwischen Auftragsarbeit und freiem Arbeiten – das ist mit anderen Kooperationen zwischen Uni und "draußen" oft nicht so einfach.

Welche Studenten nehmen am Workshop teil?
Es machen 22 Studierende aus ganz unterschiedlichen Bereichen mit: Visuelle Kommunikation, Freie Kunst, Lehramt Kunst und Mediengestaltung. Es sind auch einige AustauschstudentInnen dabei. Und es machen deutlich mehr Frauen mit.

Wie ist der Postkarten-Workshop aufgebaut?
Wir treffen uns insgesamt drei Mal. Beim ersten Mal habe ich einen allgemeinen Einblick in die Geschichte der Postkarte gegeben und auch aktuelle Beispiel mit einbezogen. Dann haben wir unterschiedliche Brainstormings gemacht, allein und in der Gruppe. Die ersten Entwürfe und Ideen schauen wir uns im zweiten Treffen an, geben uns gegenseitig Feedback und Verbesserungsvorschläge. Beim dritten und letzten Treffen werden die fertigen Entwürfe präsentiert.

Wie sind deine Eindrücke nach dem ersten Workshop? 
Ich glaube, wir haben die "Ideenmaschine" angeworfen, zumindest rauchten ein paar Köpfe.

Welche thematischen Schwerpunkte wurden gesetzt? 
Wir werden zu zwei Schwerpunkten arbeiten: 1. zum Thema "MOTIV-ATION" und 2. zu "Alternative Anlässe", d.h. welche sonstigen Anlässe fallen uns ein, zu denen man eine Postkarte verschicken könnte – nicht immer nur zum Geburtstag... Dabei sind schon witzige Vorschläge gekommen. Beliebt sind z.B. Beziehungsfragen (Trennungen, Single sein etc.), Ansichtskarten aus dem Alltag/Zuhause oder die Aufforderung, bitte mal eine Email zu schreiben...

Auf welche Aspekte sollen die Studenten bei der Gestaltung der Postkarten achten? 
Mich würden vor allem Sprachspielereien in Verbindung mit typografischen Raffinessen interessieren. Aber manche haben vielleicht doch auch gute Ideen in Verbindung mit Illustration oder Fotografie? Warten wir´s ab!

Hast du bereits eine Vorstellung davon, wie die Motive aussehen könnten?
Nicht wirklich, allerdings würde ich gerne jede Variation von "Bärchen" ausschließen wollen :-)

von Anne Buch über EchtPost und Motive

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